25.10.2010               Weiterbildung zum Thema HANDPUPPE (PUPPENTHEATER)

 

 

In der sprachtherapeutischen Praxis ist es üblich im Bereich der Sprachentwicklung mit Handpuppen zu arbeiten.

Jüngere Kinder sind zunächst sehr vorsichtig beim Anblick von einer Puppe, die so groß ist wie sie selber. Nach Überwindung ihrer Vorsicht siegt die Neugier und dann ist die Begeisterung sehr groß. Paul (unsere Praxispuppe) wird zum wichtigsten Bestandteil in der Therapie zur Sprachanbahnung bei Late Talkern. Late Talker bezeichnet die Kinder, die nicht oder wenig sprechen im Alter von 2-3 Jahren. Kinder im Alter von 1,6 Jahren sollten 50 Wörter sprechen können.

Die größeren Kinder, auch die Schulkinder freuen sich sehr, wenn Paul (siehe Foto) die Therapien (Stottern / Lese-Rechtschreibstörungen /Wortschatzprobleme / Dysgrammatismus /Down-Syndrom / Mehrfachbehinderung / Myofunktionelle Störungen) begleitet. Dieser Umgang, vor allem die Handhabung mit den Handpuppen ist für uns Sprachtherapeuten nicht so einfach, wie wir uns das vorstellen.

Aus diesem Grunde hat der dbs eine Weiterbildung angeboten. Die Teilnehmer waren sehr begeistert, hatten viel Spaß im Puppentheater und danken den Referenten Herrn Christoph Werner (Intendant) und Frau Sylvia Pendzik für diese neue Erfahrung und besonders für den Wissenszuwachs.